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25.2. - Featherdale Wildlife Park und China

Hab im Auto eigentlich ganz gut geschlafen, aber um halb sieben wars dann doch genug. Auch in Blacktown gibts einen McD, zum Fruehstueck gabs heute Hot Pancakes, also Pfannkuchen sozusagen.

Und dann bin ich noch die 10 Minuten zum Featherdale Wildlife Park gefahren. Der Eintritt ist mit 23 Dollar zwar ziemlich gschmalzen, aber dafuer gibts dort einiges zu sehen und zu erleben. Ich zaehl nur mal ansatzweise die Tiere auf, denen ich heut teilweise hautnah gekommen bin: Kaenguruh, Wallaby, Wombat, Koala, Schlangen, Krokodile, Dingos, diverse Voegel... Alles moegliche und unmoegliche halt. Und zwar in vielen Faellen zum Streicheln. So wie es bei uns die Kuschelzoos gibt, kann man hier im Gehege mit Kaenguruhs und Emus herumgehen und sie streicheln. Ein tolles Gefuehl. Und das Krokodil ist grad mal durch einen Holzzaun vom Besucher getrennt und ist vielleicht drei Meter entfernt. Dafuer aber 4,5 Meter lang...

Der Besuch im Westen von Sydney hat sich auf jeden Fall ausgezahlt muss ich sagen. Dann gings ueber den Highway 4 wieder zurueck nach Sydney, wo ich mich um 1 mit Nina getroffen hab. Hab ueber eine Internetplattform inseriert, dass ich jetzt bald von Sydney Richtung Adelaide fahr und Mitfahrgelegenheit angeboten. Das ist hier ganz normal. Vielleicht faehrt sie mit, schau ma mal.

Waren dann noch im Chinese Garden, wirklich etwas ganz Spezielles mitten in der City beim Darling Harbour. Wurde 1999 zum Zeichen der australisch-chinesischen Freundschaft errichtet und ist eine Oase der Ruhe in Sydney. Und kostenlos verkleiden kann man sich hier auch - Fotos folgen;-) Und danach sind wir durch Chinatown spaziert - hunderte kleine Geschaefte eines neben dem anderen. Witzige Atmosphaere.

Dann hab ich mir eine Bleibe fuer heut Nacht gesucht und im Hotel Pensione gefunden. Mitten auf der George Street, daher recht teuer, aber dafuer wars ja gestern Nacht das "Hotel Hyundai" :-)

Sonst wirds heut wohl nicht mehr viel werden, ausserdem stehen morgen hoechstwahrscheinlich die Blue Mountaiins am Programm. Da heissts frueh aufstehen und die Wanderschuhe schnueren:-)

25.2.11 10:38, kommentieren

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24.2. - Manly, der Norden von Sydney

Nachdem gestern mit Bondi und Kings Cross eher der Sueden dran war, gehts heut in den Norden.

Spaet fruehstuecken beim McDonalds inkl. bloggen und neue Fotos hochladen, dann rein ins Auto und quer durch Sydney. Hab mich trotz Uebersichtsstadtplan, der nur die Hauptstrassen anzeigt nur einmal verfahren - bin stolz auf mich:-)

Manly ist einer der noerdlichsten Teile von Sydney und auch mit der Faehre vom Stadtzentrum/Opera House innerhalb einer halben Stunde erreichbar. Deswegen gibts hier auch sehr viele Touristen. Die fahren mit der Faehre hierher, gehen 5 Minuten von der Anlegestelle quer ueber den "Corso" und dann sind sie schon am Strand. Eine halbe Stunde in der Sonne hab ich mir hier auch gegoennt.

Dann hab ich mich im Cafe an der Anlegestelle mit Denise, meiner Bekanntschaft aus Darwin getroffen. Sie ist mit ihrem Hund und dem Hund ihrer Tochter gekommen. Nach einem Kaffee hab ich dann eine kleine Tour durch Manly bekommen. Durch die Lage im Norden der Stadt und einigen tollen Aussichtspunkten hoch auf den Klippen war hier frueher viel Militaer stationiert. Auch eine Tourismusschule gibt es hier. Die International School of Management and Tourism. War kurz dort und werd mir vielleicht noch eine Fuherung geben lassen. Vielleicht ergibt sich ja eine Schulpartnerschaft oder aehnliches...

Dann war ich bei Denise und ihrem Mann, beide sind so an die 60, zum Abendessen eingeladen. Es gab Pasta putanesca, dazu ein Glas Cabernet Sauvignon von Wolf Blass und davor einen Pinot Grigio.

War total nett, wir haben die ganze Zeit ueber alles moegliche geplaudert und zum Schluss hab ich den beiden noch meine Fotos vom Kings Canyon gezeigt.

Spaet am Abend gings dann noch Richtung Blacktown im Westen von Sydney, wo ich diesmal im Auto uebernachtet hab. Mal was anderes:-)

Und Blacktown deswegen weil... naja, das ist dann die Geschichte fuer morgen:-)

1 Kommentar 25.2.11 06:57, kommentieren

22.2. - Spaziergang durch Sydney

Schön langsam entwickel ich mich hier zum Morgenmuffel... Naja, das Wetter is heut eh nicht so besonders. Ein wenig Regen und nur 22 Grad;-)

Hält mich aber natürlich nicht von einem Spaziergang durch Sydney ab. Kurzes und gutes Frühstück im Cafe La Rosa (french toast mit Erdbeeren) und dann vorbei am Chinese Garden zum Darling Harbour. Durch den starken Regen hab ich mir auch das dortige Einkaufszentrum angesehen und in der Touristeninfo einige Prospekte besorgt. Ist schon interessant, wieviele Menschen hier so unterwegs sind, egal zu welcher Tages- und Nachtszeit.

Am meisten los ist natürlich, wenn man Richtung Hafen kommt. Hier gibts einen tollen Ausblick auf zum Teil riesige Schiffe, die Oper und die Harbour Bridge. Außerdem fahren von hier Fähren und Schiffe in alle möglichen Teile von Sydney.

Gottseidank hat dann der Regen mal aufgehört und nach einer Runde bei der Oper - ist ein faszinierendes Gebäude und angeblich mit mehr als einer Million Fliesen aus Schweden gedeckt - hab ich lange Zeit im riesigen Royal Botanic Garden verbracht. Ich würd mal sagen, dass er ca. so groß ist wie der erste Bezirk in Wien - eher größer. Und in unterschiedliche Bereiche geteilt. Die Fotos gibts eh auf Facebook. Sind atemberaubende Blumen und Bäume hier - riesig teilweise. Und dann komm ich in einen Bereich und denk mir, warum es da so komisch riecht. Auf einmal seh ich warum: tausende (und da übertreib ich nicht) Fledermäuse hängen an den Bäumen herum. Das alles keine fünf Minuten von riesigen Hochäusern entfernt.

Den Rest des Tages bin ich dann noch einfach herumspaziert, wohin mich meine Füße getragen haben und hab die Stimmung hier eingesaugt:-)

1 Kommentar 24.2.11 00:57, kommentieren

21.2. Auf dem Weg nach Sydney

Wieder mal ein sehr gemuetliches Aufstehen - irgendwie hab ich mich anscheinend schon an die Zeitumstellung gewoehnt:-) Nach dem Zusammenpacken nock im Red Rock Deli fruehstuecken und dann schon zum Flughafen von Ayers Rock. Mit den Jeans an ist es noch viel heisser, aber dann muss ich nicht soviel schleppen:-)

Und nach drei Stunden Schlaf im Flugzeug war ich in Sydney dann froh ueber die Jeans. Statt mehr als 30 Grad hat es hier "nur" knapp 20. Und es ist bewoelkt.

Hatt mich nach der Fahrt ins Hotel - Travellodge aber nicht davon abgehalten, noch einen laengeren Spaziergang hier zu machen. Und für den Spaziergang wars - auch wenn um einiges kälter als bisher (nur so ca. 22-23 Grad) genau die richtige Zeit hier mitten in der Stadt. Total viel los, weil die Leute grad vom Arbeiten nach Haus unterwegs sind.  Bin die George Street entlang gelaufen - da ist wirklich viel los. Einen Besuch im World Square Centre hab ich mit einem Kaffee und einer Massage gekrönt - hab die letzten Tage ja genug gemacht. Und bin ich noch die George Street bis zum Hafen und zumindest gegenüber von der Oper entlanggelaufen. Auf dem Rückweg hab ich ein nettes Internetcafe gefunden und bei einem winzigen Chinesen (also das Lokal) supergute selbstgemachte Nudeln gegessen. Chinese Noodle Restaurant in der Thomas Street - sehr zu empfehlen.

Aus für heut:-)

5 Kommentare 28.2.05 17:13, kommentieren

20.2. Die Olgas und Ayers Rock

Heut hab ich mir mit dem Aufstehen ein Bissl schwer getan. Und Kopfweh hab ich auch gehabt von der Klimaanlage, die ich mitten in der Nacht abgeschaltet hab. Aber da wars schon zu spät. Deswegen heute mal später aufgestanden. Bin ja im Urlaub nicht auf der Flucht;-)
Zuerst wollt ich ja heut zum Ayers Rock fahren, der knapp 15 km von Yulara entfernt ist. Hab mich aber dann dagegen entschieden und bin ca. 50 km zu den Olgas gefahren. Und das sind nicht – wie mein Reiseplaner Mühli gemeint hat – russische Bartänzerinnen sondern ca. 15 Hügel aus Sandstein mitten in der Wüste. Der höchste heißt Mount Olga und ist mit knapp 500m sogar höher als der Ayers Rock. Raufsteigen darf man hier ohnehin nicht, nicht einmal abseits vom Weg gehen. Das erlauben die traditionellen Eigentümer – die Aborigines, hier sind es die Anunga – nicht, weil hier alles heiliger Boden ist.
Auch hier beeindruckende Landschaft, wenig Tiere. Kann sie gut verstehen, bei der Hitze würd ich untertags auch im Schatten bleiben, wenn ich hier wohnJ
Im Unterschied zum Katherine Gorge Nationalpark und zum Kakadu Nationalpark sind hier um einiges mehr Menschen unterwegs. Bin schon gespannt, wie das dann erst am Ayers Rock sein wird…
Gegen Mittag gings wieder „heimwärts“ ins Resort, auf dem Weg hab ich Sascha und Anja aus Hannover wieder getroffen. Gestern Abend haben wir uns verpasst und dafür für heut was ausgemacht.
Zurück in Yulara ein kleines Mittagessen im Gecko Cafe und danach ein Espresso im Red Rock Deli. Naja, eigentlich waren es drei doppelte, weil er so gut war;-) Und endlich wieder InternetJ
Nach einem kleinen Einkauf im Supermarkt bin ich dann am frühen Abend noch zum Ayers Rock gefahren und zwei, drei Stunden an ihm entlanggelaufen. Ist schon eine ganz eigene Stimmung dort, vor allem am Abend wen niemand mehr dort ist. Außerdem hat es rundherum gewittert. Dadurch bekam der Walk nochmals eine ganz andere Intensität. Gute Fotos waren bei diesen Lichtverhältnissen schwer zu machen. Allerdings darf man an vielen Stellen ohnehin keine Fotos vom Ayers Rock machen, weil diese Stellen den Anunga heilig sind. Ich hab mich daran gehalten, wär auch nicht hinaufgestiegen, weil sie das auch nicht wollen. Abgesehen davon war der Aufstieg gesperrt.
Bei Dunkelheit bin ich dann zum Auto zurück, in die Outback Pioneer Lodge duschen und hab dann mit Sascha und Anja einen netten Abend verbracht. Sie wollten meine Fotos vom Norden sehen und haben sich dann dafür entschieden dorthin zu fahren. Und mein erstes Bundaberg Rum-Cola hab ich auch getrunken – sehr zu empfehlen.

2 Kommentare 21.2.11 02:01, kommentieren

19.2. Kings Canyon

Früh aufstehen kann schon was. Und das Beste daran: es ist noch nicht ganz so heiß und es gibt schöne Fotos vom SonnenaufgangJ
Der Rest des Tages ist diesmal recht schnell erzählt: Fahrt zum Kings Canyon, eine herrliche Wanderung oben am Canyon entlang. Interessant dabei: hier gibt’s überhaupt keine Absperrungen, nur winzig kleine Schilder die davor warnen, dass man hinunterfallen kann oder Fels abbrechen kann, wenn man zu nah am Abgrund steht. Bei uns wär da überall ein Zaun…
Auch heut war ich beim Wandern auf der vier- bis fünfstündigen Runde ziemlich allein, hab aber immer wieder mal kleine und größere Gruppen gesehen. Besonders toll ist der „Garden of Eden“ im hintersten Winkel des Canyon. Oben gibt es wegen der Hitze praktisch nur Steine, hier unten sieht man eine richtige Oase mit einem fast schwarzen Wasserloch, in dem man toll schwimmen kann. Einen besonderen Gruß an dieser Stelle an Gunter, der mir schon vor ein paar Wochen von diesem Platzerl vorgeschwärmt hat. Und ja: ich bin eine Runde für Dich mitgeschwommen, Gunther;-)
In diesem kleinen Paradies bin ich auch auf ein nettes junges deutsches Paar getroffen, beide aus Hannover. Mit ihnen hab ich dann den Rückweg auf der anderen Seite das Canyon bestritten. Und wir haben uns ausgemacht, dass wir uns am Abend im Ayers Rock Resort treffen und ich ihnen ein wenig über den Norden Australiens erzähl, weil sie noch nicht wissen, wo es sie mit ihrem Camper als nächstes hinverschlägt.
Die Fahrt vom Kings Canyon nach Yulara beim Ayers Rock war dann unspektakulär. Gut so – war eh ziemlich müd von der Hitze und dem ganzen HerumlaufenJ Am frühen Abend ein paar Längen im Pool des Outback Pioneer Resort und ein Pure Blonde. Und dann nur noch SchlafenJ

2 Kommentare 20.2.11 08:33, kommentieren

18.2. Kilometerfressen in der Luft und auf der Straße

Das ganze Zirpen und Zwitschern rundherum ist schon was Spezielles. Und es gibt soviel Ruhe… Es ist grad 6 Uhr morgens  am 19.2. und ich hab mein Zimmer bereits verlassen. Sitz jetzt im Freien im Kings Canyon Resort. Und der Weg hierher war mehr als abenteuerlich. Aber alles der Reihe nach.
Gestern früh am 18. hab ich mir schön Zeit gelassen. Es hat wieder oder noch immer geregnet. Insgesamt mehr als 800mm in den vergangenen 48 Stunden. Nach einem ausgiebigen Frühstück noch schnell den Koffer gepackt, geduscht und im Internet gesurft – wer weiß, wann das das nächste Mal geht – und gegen 1130 Uhr hab ich dann ausgecheckt. Der Shuttlebus hat mich zum Flughafen gebracht und dort hieß es nach dem Einchecken warten. Mit einer halben Stunde Verspätung konnte dann der Flug nach Alice Springs starten. Und ich war schon gespannt auf diese Ecke von Australien. Oder besser gesagt auf das Zentrum.
Auf dem Weg wurden die Wolken immer weniger und bei der Ankunft in Alice Springs hatte es 35 Grad und Sonne aber gottseidank viel weniger Luftfeuchtigkeit als im Norden.
Direkt am Flughafen hat dann auch mein neuer bester Freund auf mich gewartet: ein Jeep, zwar nur ein 2WD, aber mit zuschaltbarem Allradantrieb. Und so gings auf den Weg Richtung Kings Canyon. Ich bin erst um 1730 Uhr vom Flughafen weggekommen und hatte ca. 350 km Fahrt vor mir.
Schon nach kurzer Zeit wurden auch hier auf dem Larapinta Drive die Autos weniger. Rechts und links in einiger Entfernung rote Felsen, rundherum alles ziemlich grün. Angeblich durch die Regenfälle so grün wie selten zuvor, normalerweise ist hier alles rot. Was hier vor allem total faszinierend ist, ist diese Weite. Und dass man ganz allein ist. Zwischen Alice Springs und dem Glen Helen Resort, meinem nächsten Halt zum Tanken sinds 130 km ohne irgendein Haus dazwischen. Nur Landschaft. Und zwar traumhaft schöne. Weiter als im Kakadu, wo alles flach ist und Du soviele Bäume hast, dass Du niemals weiter als ein paar Meter siehst.
Im Glen Helen Resort hab ich dann getankt und der Bursche dort hat gemeint, die Straße zum Kings Canyon, also der Mereenie Loop ist gut befahrbar. Ich soll nur aufpassen auf die Känguruhs und die Vögel, die jetzt in der Dämmerung und im Dunkeln unterwegs sind, weil ich sicher nicht will, dass mir einer von ihnen in die Windschutzscheibe kracht… Na gut, hab ich mir gedacht, wird so sein wie bei uns Fasane oder so. Aber weit gefehlt: die Fasane kennen wenigstens Autos und fliegen oder laufen weg. Die Vögel hier fliegen zwar auf, aber dann begleiten sie das Auto und fliegen rechts und links vor ihm her, dass ich geschaut hab, wie ich irgendwie vorbeikomm. Und das zig-Mal.
Die erste tierische Begegnung war aber eine andere: auf einmal stehen mitten auf der Straße Rinder. Direkt neben einem Schild, das vor Rindern warnt. Aber auf einer Piste, auf der man 100 km/h fahren darf. Und im Laufe der nächsten 200 km Sandpiste traf ich auf sechs oder sieben Herden wilder Pferde, unzählige Vögel und Kauze, Pferdeäpfel auf der Sandpiste, aus denen Schwammerl wachsen, einem Esel auf der Straße (außer mir;-), ein paar zerplatzte Reisen und als ich schon fast im Kings Canyon Resort angekommen bin, auf einmal noch ein Kameljunges mit seinen Eltern… Und das alles nur, weil ich nachts gefahren bin, am Tag sieht man höchstens den einen oder anderen Vogel neben der StraßeJ
Glücklich gegen 2230 Uhr im Resort angekommen gabs nur mehr eines: schlafenJ

1 Kommentar 20.2.11 06:28, kommentieren